Ich erwarte eine spannende Zeit, da ich das Mittelalter eine sehr interessante Epoche finde und selber nicht viel über die Literatur in dieser Zeit weiss. Die Arbeit an einem Blog ist für mich neu und wird sicher anspruchsvoll sein.
Mein Ziel ist es, regelmässig spannende und informative Text über verschiedene Themen zu schreiben.
Über die Literatur dieser
Epoche weiss ich, wie gesagt, nicht viel. Im Geschichtsunterricht haben wir nur
wenig über die Literatur besprochen. Zu dieser Zeit bestand Literatur nur aus
handgeschriebenen, in lateinischer Sprache verfassten Büchern. Diese Bücher
wurden von Mönchen abgeschrieben und so vervielfältigt. Ein grosser Teil der
Bevölkerung beherrschte das Latein nicht und so konnte nur ein kleiner Teil die
Bücher nutzen. Die Bücher waren sozusagen von Mönchen für Mönche geschrieben.
Deshalb waren es auch oft kirchliche oder biblische Texte. Zu dieser Zeit
existierten jedoch viele Märchen, Sagen usw., die mündlich von Generation zu
Generation weitergegeben und erst eine Epoche später aufgeschrieben wurden. Diese
Sagen handelten oft von Rittern, die eine Prüfung bestehen mussten und dann als
Held zurückkehrten, wie zum Beispiel die Artussagen oder das Nibelungenlied. Die
Geschichten sollten die Bevölkerung von ihrem Trostlosen Alltag ablenken und
sie in eine bessere Phantasiewelt entführen. Die Schrift im Mittelalter war die
gleiche wie unsere heutige. Doch auf den ersten Blick sieht sie anders aus, da
einige Buchstaben anders geschrieben wurden. Oft wurde auch im jeweiligen
Dialekt geschrieben, was das lesen für uns heute schwieriger macht. Mein sonstiges Vorwissen über das Mittelalter basiert hauptsächlich auf geschichtliches Wissen.
Das mittelalterliche Leben war geprägt vom Lehenswesen, von der Ständegesellschaft und dem Christentum. Der Adel herrschte über die Bauern und hatten die Aufgabe die anderen Stände zu beschützen. Der Klerus (die Geistlichen) ermöglichte den Menschen das Seelenheil. Die Bauern arbeiteten für sich und den Adel.
Macht war zu dieser Zeit an Land gebunden. Doch nur der Adel hatte Land und so lebten die Bauern auf dem Land der Adligen. Die Bauern mussten als Ausgleich, das sie auf dem Land leben konnten, den Adligen etwas zurückgeben, was meist Naturalabgaben oder Geld waren. Die Leidtragenden in diesem Gesellschaftssystem waren ganz klar die Bauern, denn diese wurden ausgenutzt und kahmen nur sehr selten aus der Armut heraus.
| St. Michaels Kirche in Hildesheim |
Der Glaube war im Mittelalter sehr wichtig und die Kirche stand im Mittelpunkt des Lebens. Die Kirche war das Zentrum des Wissens, was hauptsächlich daran lag, dass nur die Mönche schreiben konnten. Sehr wichtig für die Menschen zu dieser Zeit war, nach dem Tod in den Himmel zu kommen. Dies konnte nur mithilfe der Kirche erreicht werden.
Im Mittelalter entstanden viele Städte und der Handel florierte, dadurch entstand gegen Ende der Epoche eine Mittelschicht, die hauptsächlich aus Handwerkern, Händler und Kaufleuten bestand.
Trotz diversen Krankheiten und geringer Lebenserwartung wuchs die Bevölkerung. Was hauptsächlich auf das günstige Klima zurückzuführen ist.
Eine dunkle Zeit begann im 16. Jahrhundert mit der Hexenverfolgung. Heute geht man davon aus, dass im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit in ganz Europa bis zu 60´000 Menschen umkamen.
Die Zeit wird sicher interessant und lehrreich. Die neuen Erfahrungen mit einem Blog zu arbeiten kann ich wahrscheinlich später einmal gut gebrauchen. Ich freue mich auf die etwas andere Art an ein Deutschprojekt zu arbeiten.
Mir gefällt deine kurze Einleitung und die Erklärung deines Auftrages, sowie auch die Freude, mit der du an die Arbeit gehst. Den literarischen Hintergrund, den du kennst hast du sehr gut geschildert und man kann sich einen ersten Eindruck der Literatur des Mittelalters verschaffen. Jedoch finde ich, dass du Teile des geschichtlichen Hintergrunds etwas zu fest und lang ausformuliert hast, und andere Teile nur sehr kurz erwähnt wurden. Grüsse und viel Spass ;)
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