Personenbeschreibung
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Woglinde, Wellgunde, Flosshilde
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Rheintöchter, Bewacherinnen des Rheingoldes
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Alberich
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Räuber des Rheingoldes, Besitzer der Tarnkappe und des Rings,
Herrscher des Reich der Nibelungen,
Gegenspieler von Wotan
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Wotan
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Gott, Herrscher der Welt, liess die Götterburg Wallhall bauen, hält
seine eigenen Gesetzte nicht ein, an seiner Machtpolitik gehen die Götter und
die bestehende Weltordnung zugrunde
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Fricka
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Ehefrau Wotans, Hüterin der Ehe und der Moral, Schwester der Götter
Freia, Donner und Froh
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Freia
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Göttin der ewigen Jugend und Hüterin der Äpfeln, die die Götter nicht
altern lassen
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Loge
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Halbgott und Vertrauter Wotans, bekannt für seine listigen Taten
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Mime
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Weiser Schmied, Alberichs Bruder, schmiedete den Tarnhelm
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Fasolt, Fafner
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Riesen, die Walhall erbauten, nach Streit um den Lohn erschlägt
Fafner seinen Bruder
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Erda
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Seherin und weiseste Frau der Welt, hatte ein Verhältnis mit Wotan,
Mutter der Walküre Brünnhilde
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Siegmund
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Ein Menschensohn Wotans, erobert das Schwert Notung, wird durch
Hunding getötet
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Sieglinde
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Verlorengeglaubte Zwillingsschwester Siegmunds, wird später seine
Geliebte, Mutter Siegfrieds
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Hunding
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Feind Siegmunds, finsterer Ehemann Sieglindes
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Brünnhilde
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Lieblingstochter und bevorzugte Walküre Wotans, Tochter von Erda
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Gerhilde, Ortlinde, Walltraute, Schwertleite, Helmwige, Siegrune,
Grimgerde, Rossweisse
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Die acht Walküren, Brünnhildes Schwestern, bringen die gefallenen
Helden nach Walhall
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Siegfried
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Sohn von Siegmund und Sieglinde, somit Enkel Wotans, schmiedet Notung
neu, erschlägt den Drachen und Mime, gewinnt den Nibelungenschatz, erweckt Brünnhilde
und schwört ihr ewige Treue, heiratet Gutrune, wird von Hagen ermordet
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Gunther
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Anführer der Gibichungen am Rhein, Ehemann Brünnhildes
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Gutrune
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Gunthers Schwester, verliebt sich in Siegfried und heiratet ihn
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Hagen
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Sohn Alberichs und Halbbruder Gunthers
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Das Rheingold
Die drei Rheintöchter Woglinde, Wellgunde und Flosshilde
bewachen auf Befehl ihres Vaters das Rheingold. Leichtsinnig erzählen sie
Alberich, einem Nibelungen, dass ein Ring geschmiedet aus dem Rheingold dem
Träger die Herrschaft über die Welt bringen würde. Daraufhin kann er ihnen den
Schatz mit Gewalt abnehmen und flüchten.
Gleichzeitig wird hoch über dem Rhein die neue Burg Walhall für Wotan
fertiggestellt. Die beiden Riesen, die die Burg erbaut hatten, verlangen die
Göttin Freia als Lohn. Wotan hatte sie ihnen versprochen, in der Hoffnung in
der Zwischenzeit eine bessere Lösung zu finden. Loge, ein Halbgott, kommt zum
Streit und erzählt vom Diebstahl des Rheingoldes. Wotan beschliesst darauf den
Schatz zu stehlen und die Riesen so zu bezahlen.
In den Tiefen der Erde, wo Alberich nun Herrscher der Nibelungen ist, treffen
Wotan und Loge auf Alberich. Mit Schmeicheleien bringt Loge ihn dazu sich mit
Hilfe der Tarnkappe in eine Kröte zu verwandeln. So überlisten sie Alberich und
bringen ihn auf eine Anhöhe über dem Rhein.
Für seine Freiheit muss er Wotan den Nibelungenhort, die Tarnkappe und den Ring
abgeben.
Wotan steckt sich den Ring sofort an den Finger. Kurz darauf erscheinen die
beiden Riesen. Sie verlangen so viel Gold, wie man braucht um Freia komplett
einzudecken. Dazu muss auch die Tarnkappe und der Ring hergegeben werden. Wotan,
der schon im Banne der Macht des Rings steht, weigert sich jedoch ihn abzugeben.
Aus der Tiefe taucht die ur-weise Erda und warnt Wotan vor der verderblichen
Macht des Ringes. Er besinnt sich, gibt den Ring her und zieht mit den anderen
Göttern in ihr neues Machtzentrum Walhall ein.
Zwischengeschichte
Zwischengeschichte
Wotan begibt sich auf die Erde und zeugt dort mit
verschiedenen Frauen acht Mädchen, die Walküren. Diese werden seine Leibgarde
und sollen gefallene Helden in Walhall sammeln, um einen Angriff Alberichs
abzuwehren.
Später zeugt er mit einer Menschenfrau zwei Kinder, Siegmund und Sieglinde. Sieglinde wird schon früh entführt und an Hunding als Braut verkauft. Die ersten Jahre verbringt Wotan zusammen mit seinem Sohn, verlässt ihn dann aber, damit Siegmund ohne göttliche Unterstützung seinen Weg findet. Später tötet er bei einem Kampf eine Familie und wird darauf von den Sippenangehörigen verfolgt.
Die Walküre
Später zeugt er mit einer Menschenfrau zwei Kinder, Siegmund und Sieglinde. Sieglinde wird schon früh entführt und an Hunding als Braut verkauft. Die ersten Jahre verbringt Wotan zusammen mit seinem Sohn, verlässt ihn dann aber, damit Siegmund ohne göttliche Unterstützung seinen Weg findet. Später tötet er bei einem Kampf eine Familie und wird darauf von den Sippenangehörigen verfolgt.
Die Walküre
In einer Waldhütte treffen sich die beiden Zwillinge wieder.
Die Hütte gehört Hunding, auch ein Sippenangehöriger. Er gewährt Siegmund eine
Schonfrist, doch am nächsten Tag soll er gegen ihn kämpfen. Siegmund findet im
Baum auch sein vom Vater versprochenes Schwert, das er Notung nennt. Siegmund
und Sieglinde verlieben sich und fliehen danach.
Fricka, die Göttin der Ehe, ist gar nicht erfreut über das sich liebende Zwillingspaar. Sie überzeugt Wotan davon, dass Siegmund sterben muss. Daraufhin befiehlt er seiner Tochter Brünnhilde, im bevorstehenden Kampf Hunding zu schützen, damit Siegmund stirbt.
Inzwischen hat sich Alberich die Gunst einer Frau erkauft und mit ihr einen Sohn gezeugt. Wenn dieser Nibelungensohn den Ring in seinem Besitz hätte, wäre er mächtiger wie die Götter.
Brünnhilde wiedersetzt sich dem Befehl ihres Vaters und möchte im Kampf Siegmund schützen. Doch Wotan schreitet ein und zerschmettert Siegmunds Schwert. Somit kann Hunding Siegmund töten. Brünnhilde sammelt die Reste des Schwertes auf und flieht zusammen mit Sieglinde. Wotan ist verbittert über den Tod seines Sohnes und verärgert, dass seine Tochter seinen Befehl missachtet hat. Er tötet Hunding und verfolgt Brünnhilde.
Brünnhilde sieht ein, das sie nicht mit Sieglinde fliehen kann. Diese verabschiedet sich von ihr, gibt ihr die Reste des Schwertes. Brünnhilde prophezeit ihr, dass sie einen Sohn zur Welt bringen wird, denn sie Siegfried nenne soll.
Wotan erreicht sie daraufhin. Als Strafe versetzt er sie in einen tiefen Schlaf und derjenige der sie weckt, wird ihr Mann. Er verabschiedet sich rührend von seiner Lieblingstochter und befiehlt Loge um den Felsen, auf dem Brünnhilde schläft, ein riesiges Feuer zu entfachen, damit sie nur ein furchtloser Held zur Frau haben kann.
Fricka, die Göttin der Ehe, ist gar nicht erfreut über das sich liebende Zwillingspaar. Sie überzeugt Wotan davon, dass Siegmund sterben muss. Daraufhin befiehlt er seiner Tochter Brünnhilde, im bevorstehenden Kampf Hunding zu schützen, damit Siegmund stirbt.
Inzwischen hat sich Alberich die Gunst einer Frau erkauft und mit ihr einen Sohn gezeugt. Wenn dieser Nibelungensohn den Ring in seinem Besitz hätte, wäre er mächtiger wie die Götter.
Brünnhilde wiedersetzt sich dem Befehl ihres Vaters und möchte im Kampf Siegmund schützen. Doch Wotan schreitet ein und zerschmettert Siegmunds Schwert. Somit kann Hunding Siegmund töten. Brünnhilde sammelt die Reste des Schwertes auf und flieht zusammen mit Sieglinde. Wotan ist verbittert über den Tod seines Sohnes und verärgert, dass seine Tochter seinen Befehl missachtet hat. Er tötet Hunding und verfolgt Brünnhilde.
Brünnhilde sieht ein, das sie nicht mit Sieglinde fliehen kann. Diese verabschiedet sich von ihr, gibt ihr die Reste des Schwertes. Brünnhilde prophezeit ihr, dass sie einen Sohn zur Welt bringen wird, denn sie Siegfried nenne soll.
Wotan erreicht sie daraufhin. Als Strafe versetzt er sie in einen tiefen Schlaf und derjenige der sie weckt, wird ihr Mann. Er verabschiedet sich rührend von seiner Lieblingstochter und befiehlt Loge um den Felsen, auf dem Brünnhilde schläft, ein riesiges Feuer zu entfachen, damit sie nur ein furchtloser Held zur Frau haben kann.
Siegfried
Sieglinde trifft in einer Waldhöhle Mime. Bei der Geburt
ihres Sohnes stirbt sie jedoch. So übernimmt Mime die Erziehung Siegfrieds. Eines
Tages erzählt Mime ihm die Geschichte seine Herkunft und zeigt ihm die Reste des
Schwertes. Mime grübelt wie er aus den Resten ein neues Schwert schmieden kann.
Da tritt Wotan, als Wanderer verkleidet, in die Hütte ein. Dieser erzählt Mime,
dass nur derjenige, der sich noch nie fürchtete, das Schwert neu schmieden
könne.
Siegfried kehrt unterdessen in die Hütte zurück und beginnt das Schwert neu zu schmieden. Er wendet eine neue Technik (Stahl giessen) an und schafft so ein völlig neues Schwert.
Mime verfolgt einen hinterlistigen Plan. Er will, dass Siegfried den Drachen, der den Nibelungenschatz bewacht, tötet. Danach will er Siegfried töten und so Herrscher der Welt werden.
Währenddessen steht Alberich vor der Höhle des Drachen und wartet auf den erhofften Drachentöter. Kurze Zeit später treffen Siegfried und Mime ein. Mime zieht sich in den Wald zurück und wartet auf einen günstigen Augenblick um Siegfried zu töten. Siegfried kämpft inzwischen mit dem Drachen. Mit Notung im Herzen bricht der Drache zusammen und warnt seinen Bezwinger vor der Hinterlist Mimes. Siegfried nimmt sein Schwert wieder an sich und badet im Blut des Drachens. Diese Bad macht in unverwundbar, bis auf eine Stelle auf seiner Schulter, wo während des Bades ein Blatt klebt. Nach dem Bad kann er verstehen, was die Vögel sagen. Zur selben Zeit kommt es vor der Höhle zum Streit zwischen den Brüdern Alberich und Mime. Beide wollen den Schatz nicht teilen. Siegfried kommt zum Streit und tötet Mime. Die Vögel hatten ihm die Absichten seines Ziehvaters erzählt. Nun singt der Waldvogel von der schönen Brünnhilde, die auf einem Felsen schläft und auf ihren Retter wartet.
Wotan ruft nochmal einmal Erda an, doch auch sie ist mit ihrer Weisheit am Ende. Wotan ist resigniert, will die Götterherrschaft beenden und Siegfried als Erbe ernennen. Dieser ist auf dem Weg zu Brünnhilde, doch Wotan verstellt ihm den Weg. Siegfried zeigt keine Angst und setzt seinen Weg fort. Ohne Mühe durchschreitet er das Feuer und erweckt Brünnhilde mit einem langen Kuss.
Siegfried kehrt unterdessen in die Hütte zurück und beginnt das Schwert neu zu schmieden. Er wendet eine neue Technik (Stahl giessen) an und schafft so ein völlig neues Schwert.
Mime verfolgt einen hinterlistigen Plan. Er will, dass Siegfried den Drachen, der den Nibelungenschatz bewacht, tötet. Danach will er Siegfried töten und so Herrscher der Welt werden.
Währenddessen steht Alberich vor der Höhle des Drachen und wartet auf den erhofften Drachentöter. Kurze Zeit später treffen Siegfried und Mime ein. Mime zieht sich in den Wald zurück und wartet auf einen günstigen Augenblick um Siegfried zu töten. Siegfried kämpft inzwischen mit dem Drachen. Mit Notung im Herzen bricht der Drache zusammen und warnt seinen Bezwinger vor der Hinterlist Mimes. Siegfried nimmt sein Schwert wieder an sich und badet im Blut des Drachens. Diese Bad macht in unverwundbar, bis auf eine Stelle auf seiner Schulter, wo während des Bades ein Blatt klebt. Nach dem Bad kann er verstehen, was die Vögel sagen. Zur selben Zeit kommt es vor der Höhle zum Streit zwischen den Brüdern Alberich und Mime. Beide wollen den Schatz nicht teilen. Siegfried kommt zum Streit und tötet Mime. Die Vögel hatten ihm die Absichten seines Ziehvaters erzählt. Nun singt der Waldvogel von der schönen Brünnhilde, die auf einem Felsen schläft und auf ihren Retter wartet.
Wotan ruft nochmal einmal Erda an, doch auch sie ist mit ihrer Weisheit am Ende. Wotan ist resigniert, will die Götterherrschaft beenden und Siegfried als Erbe ernennen. Dieser ist auf dem Weg zu Brünnhilde, doch Wotan verstellt ihm den Weg. Siegfried zeigt keine Angst und setzt seinen Weg fort. Ohne Mühe durchschreitet er das Feuer und erweckt Brünnhilde mit einem langen Kuss.
Götterdämmerung
Siegfried und Brünnhilde tauschen Liebeszeichen aus. Er
schenkt ihr den Ring und sie ihm ihr Ross Grane. Bevor er zu neuen Abenteuern
aufbricht schwören sie sich ewige Liebe und Treue.
Siegfried erreicht den Hof der Gibichungen, wo Gunther, Gurtrune und Hagen leben. Hagen, unehelicher Sohn Alberichs, manipuliert Siegfried mit einem Trank, dass er Brünnhilde vergisst und sich Gutrune als Frau wünscht. Zusammen mit Gunther macht sich Siegfried zum Walkürenfelsen auf. Er will sich mit Hilfe der Tarnkappe in Gunther verwandeln und Brünnhilde so erobern. Hagen bleibt in der Burg zurück und hat nur eines im Kopf: Er will den Ring, der Siegfried ihm bringen soll.
Waltraute, eine Schwester Brünnhildes, besucht diese in der Felsenhöhle. Sie kommt mit der Bitte Wotans, den Ring den Rheintöchtern zurückzugeben und den Fluch so zu beenden. Brünnhilde denkt aber gar nicht daran Siegfrieds Liebespfand abzugeben.
Als plötzlich Siegfried in Gestalt von Gunther vor ihr steht und ihr den Ring entreisst, ist sie zu Tode erschrocken. Er zwingt sie dazu, die Nacht mit ihm zu verbringt, legt jedoch aus Treue zu Gunther das Schwert zwischen sich und die Frau, der er ewige Liebe und Treue versprochen hat. Dies hat er jedoch wegen Hagens Trank vergessen.
Siegfried kehrt zur Burg zurück und zeigt Hagen voller Stolz den Ring. Beim Empfang für Gunther und seine Braut Brünnhilde sieht sie den Ring an Siegfrieds Hand, obwohl der Ring eigentlich bei ihrem vermeintlichen Eroberer Gunther sein sollte. Brünnhilde bemerkt den Betrug und ist zutiefst verletzt. Zusammen mit Hagen und Gunther verschwört sie sich um Siegfried zu töten.
Am nächsten Tag wird eine Jagd veranstaltet an der auch Siegfried, Gunther und Hagen teilnehmen. Siegfried verfolgt eine Bärenspur und trifft auf die Rheintöchter. Diese warnen ihn vor dem Ring, doch er prahlt von seinen Erfolgen. Zurück bei der Jagdgesellschaft, singt er den Männern aus seinem Leben vor. Er erhält von Hagen einen Trank, der sein Gedächtnis wieder belebt. Er singt von seiner unsterblichen Liebe zu Brünnhilde. Gunther ist darauf als Ehemann Brünnhildes schwer gekränkt. Hagen spielt den Rächer und stösst Siegfried von hinten nieder. Im Sterben erkennt Siegfried seinen Irrtum und seine unendliche Liebe zu Brünnhilde.
Gutrune ist entsetzt über den Tod ihres Gatten. Hagen verlangt als Lohn für die Ermordung den Ring, aber auch Gunther hat Interesse am Ring. Bei dem anschliessenden Kampf ersticht Hagen seinen Halbbruder. Gerade als Hagen Siegfried den Ring abnehmen will, hebt sich der Arm des Toten. In diesem unheimlichen Augenblick tritt Brünnhilde auf und bezeichnet sich als die eigentliche Geliebte und Ehefrau Siegfrieds. Sie will ihm in den Tod folgen und so den Fluch des Rings lösen. Sie lässt einen Scheiterhaufen errichten, setzt diesen in Brand, nimmt den Ring an sich und reitet mit ihrem Pferd Grane ins Feuer.
So endete die bisherige Weltordnung: Die Burg der Götter geht in Flammen auf. Der Rhein tritt über die Ufer, sodass die Rheintöchter den Ring aus Brünnhildes Hand nehmen können. Hagen wird in die Tiefen des Wassers gezogen. Das vom Fluch befreite Gold ist wieder an seinem ursprünglichen Ort zurück.
Siegfried erreicht den Hof der Gibichungen, wo Gunther, Gurtrune und Hagen leben. Hagen, unehelicher Sohn Alberichs, manipuliert Siegfried mit einem Trank, dass er Brünnhilde vergisst und sich Gutrune als Frau wünscht. Zusammen mit Gunther macht sich Siegfried zum Walkürenfelsen auf. Er will sich mit Hilfe der Tarnkappe in Gunther verwandeln und Brünnhilde so erobern. Hagen bleibt in der Burg zurück und hat nur eines im Kopf: Er will den Ring, der Siegfried ihm bringen soll.
Waltraute, eine Schwester Brünnhildes, besucht diese in der Felsenhöhle. Sie kommt mit der Bitte Wotans, den Ring den Rheintöchtern zurückzugeben und den Fluch so zu beenden. Brünnhilde denkt aber gar nicht daran Siegfrieds Liebespfand abzugeben.
Als plötzlich Siegfried in Gestalt von Gunther vor ihr steht und ihr den Ring entreisst, ist sie zu Tode erschrocken. Er zwingt sie dazu, die Nacht mit ihm zu verbringt, legt jedoch aus Treue zu Gunther das Schwert zwischen sich und die Frau, der er ewige Liebe und Treue versprochen hat. Dies hat er jedoch wegen Hagens Trank vergessen.
Siegfried kehrt zur Burg zurück und zeigt Hagen voller Stolz den Ring. Beim Empfang für Gunther und seine Braut Brünnhilde sieht sie den Ring an Siegfrieds Hand, obwohl der Ring eigentlich bei ihrem vermeintlichen Eroberer Gunther sein sollte. Brünnhilde bemerkt den Betrug und ist zutiefst verletzt. Zusammen mit Hagen und Gunther verschwört sie sich um Siegfried zu töten.
Am nächsten Tag wird eine Jagd veranstaltet an der auch Siegfried, Gunther und Hagen teilnehmen. Siegfried verfolgt eine Bärenspur und trifft auf die Rheintöchter. Diese warnen ihn vor dem Ring, doch er prahlt von seinen Erfolgen. Zurück bei der Jagdgesellschaft, singt er den Männern aus seinem Leben vor. Er erhält von Hagen einen Trank, der sein Gedächtnis wieder belebt. Er singt von seiner unsterblichen Liebe zu Brünnhilde. Gunther ist darauf als Ehemann Brünnhildes schwer gekränkt. Hagen spielt den Rächer und stösst Siegfried von hinten nieder. Im Sterben erkennt Siegfried seinen Irrtum und seine unendliche Liebe zu Brünnhilde.
Gutrune ist entsetzt über den Tod ihres Gatten. Hagen verlangt als Lohn für die Ermordung den Ring, aber auch Gunther hat Interesse am Ring. Bei dem anschliessenden Kampf ersticht Hagen seinen Halbbruder. Gerade als Hagen Siegfried den Ring abnehmen will, hebt sich der Arm des Toten. In diesem unheimlichen Augenblick tritt Brünnhilde auf und bezeichnet sich als die eigentliche Geliebte und Ehefrau Siegfrieds. Sie will ihm in den Tod folgen und so den Fluch des Rings lösen. Sie lässt einen Scheiterhaufen errichten, setzt diesen in Brand, nimmt den Ring an sich und reitet mit ihrem Pferd Grane ins Feuer.
So endete die bisherige Weltordnung: Die Burg der Götter geht in Flammen auf. Der Rhein tritt über die Ufer, sodass die Rheintöchter den Ring aus Brünnhildes Hand nehmen können. Hagen wird in die Tiefen des Wassers gezogen. Das vom Fluch befreite Gold ist wieder an seinem ursprünglichen Ort zurück.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Ring_des_Nibelungen
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